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Paradigmenwirtschaft

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  [ zurück ] Die Bilderwelten des William Turner

Aus aktuellem Anlaß verweisen wir hier auf die Bilderwelten des William Turner, der unserer Meinung nach ein Meister des Tunnelblicks war (was ihm laut Hörensagen den Vorwurf eintrug, an einer Sehstörung zu leiden).

Und nicht nur das: Als Illustrator für Reiseberichte hat sich der Künstler einen Namen gemacht und diese Lebensart deckt sich sehr mit unserem Vorhaben, die "Begriffslandschaft" create and forget zu erkunden und darüber zu berichten. Auch auf den frischen Wind wollen wir nicht verzichten, der uns um die Nase weht, wenn wir unser Tunnelkonstrukt im (halb)öffentlichen Raum installieren; und wir teilen mit dieser Vorgehensweise der unakademischen Beobachtung die Begeisterung der Impressionisten. Nicht nur die visuelle, auch die begriffliche Wahrnehmung muss mal an die Luft.

Zugleich verfolgen wir diese Verweiskette beispielhaft als Sinnstiftung in der "künstlerischen Praxis". Ein Tunnel ist ein Tunnel ist ein Tunnel ist ein Tunnel ist uns keinesfalls eine Parodie auf Gertrude Stein, sondern bezieht sich in der vierfachen Wiederholung auf eine Erkenntnis der Kommunikationstheorie, dass eine Kommunikation erst zustande gekommen ist, "wenn ich weiß, dass du weißt, dass ich weiß, dass du weißt". Aber uns ist auch bekannt: "Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst" ...

 

[1] [2

Die Bildbeispiele Light and Colour (Goethe's Theory) [1] und Shade and Darkness - the Evening of the Deluge [2] sind der Bibliothek WIKIMEDIA COMMONS entnommen.
 



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